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Burger King Lieferservice ausprobiert

Es gibt diese Abende, an denen ist man einfach zu faul sich etwas zu essen zu machen. Ihr kennt das bestimmt, 19 Uhr, der hunger wird immer größer, die Couch oder das Bett immer bequemer. Außerdem läuft die Lieblingsserie und alles was zur vollständigen Perfektion dieses gemütlichen Abends fehlt ist, – richtig: etwas vom Lieferservice.

Vor ein paar Wochen war ich in Wuppertal zu besuch und eben genau zu so einem entspannten Abend fehlte nur noch das Essen von einem Lieferservice. Da wir neben Pizza, Döner und Burger schon alles „normale“ ausprobiert haben, kam uns der Gedanke einfach mal bei Burger King zu bestellen. In „Whoopertal“, so nennen die hier ansässigen Burger King-Restaurants ihre Stadt, ist es neben wenigen Restaurants in Deutschland möglich, das Essen nach Hause liefern zu lassen.

Vorbeigescrollt an den vielen Produkten, die weitestgehend denen im Restaurant vor Ort ähneln, fällt einem zunächst einmal der Preis auf. Dieser ist zum Teil, wie hätte es anders sein sollen, höher als vor Ort. Zwar wurden diese vor wenigen Monaten etwas angepasst aber auch aufgrund der Tatsache, dass es keine Möglichkeit gibt Coupons einzulösen, muss man mehr Geld einplanen.

Nach sorgfältiger Zusammenstellung unserer Bestellung, wohlgemerkt mit leerem Magen, haben wir dann Bestellt. Per Mail wurde alles bestätigt, bezahlt haben wir via Paypal. Im Anschluss wurde uns als eine Art Live-Tracking der aktuelle Status angezeigt.

Ziemlich genau 60 Minuten nach unserer Bestellung um 20:13 Uhr wurde geliefert. Der Lieferant war sehr nett und brachte das Essen sogar bis zur Terassentür. Ausgepackt und gleich die erste Ernüchterung: Labbrige und leider kalte Pommes. Die Burger waren in Ordnung, zwar nicht heißt aber auch nicht lau-warm.

Zusammenfassend eine eher durchwachsene Erfahrung mit dem Burger King Lieferservice. Auch wenn es bequem ist, sich mal eben ein paar Whopper oder Long Texas Barbeque liefern zu lassen, muss man mit Qualitätseinbußen rechnen. Doppelt geärgert hat mich aber, dass Burger King ausdrücklich die frische der gelieferten Produkte bewirbt. Zur frische gehört für mich auch eine gewisse Temperatur.

Ob deine Stadt zu den „auserwählten“ Lieferstädten von Burger Kind gehört, erfährst du unter www.bklieferservice.de

Noel Schäfer

Noel Schäfer ist Autor von netzgadget.de und studiert Innopreneurship an der Uni Duisburg. Neben dem Studium hat er sich mit der Digitalagentur TELEPANO und virtuellen 360°-Rundgängen selbstständig gemacht. Er ist außerdem regelmäßig bei VUCA-Podcast.de zu hören.

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