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Schreibtischbeleuchtung neu gedacht

Hin und wieder kommt es vor, das man bis tief in die Nacht herein am Schreibtisch sitzt und sich mit künstlichem Licht behilflich sein muss. Eigentlich braucht man gar nicht so weit zu denken, denn schließlich reicht schon ein herkömmlicher Winter aus und schon sitzt man den größten Teil des Tages im dunklen. Gut, dass vor rund 150 Jahren die Glühbirne erfunden wurde und so das elektrische Licht Einzug in unser Leben gefunden hat. Üblicherweise befindet sich auf dem Schreibtisch eine Schreibtischlampe für solche Fälle – nun aber bietet die Firma BenQ mit der sogenannten „ScreenBar“ eine echte alternative.

Die ScreenBar von BenQ ist eine längliche LED-Lampe, die auf den Monitor gelegt wird und sich mit Hilfe eines kleinen Gewicht-Clip am Rahmen festhält. Verbunden per USB-Kabel mit der entsprechenden Buchse am Computer oder Monitor (Wer möchte, kann die Lampe auch per Netzteil in die Steckdose stecken) kann es auch schon losgehen. Die Lampe kennt verschiedene Helligkeits- und Temperaturstufen, kann aber auch völlig automatisch das Licht per Umgebungssensor an den Raum anpassen.

Die ScreenBar im Detail

Das Gerät wirkt sehr hochwertig, macht einen stabilen Eindruck und sieht in matt-schwarz optisch gut aus. Die „Leiste“, die nun am Bildschirm hängt stört keineswegs sondern rundet das Erscheinungsbild angenehm ab. Durch eine gute Form und das asymmetrische Design strahlt die Lampe nicht euren Monitor, sondern nur den Schreibtisch an. Insgesamt ist der Prozess vom auspacken des Kartons bis hin zur Montage gut durchdacht und mit Bildern im Handumdrehen erledigt.

Doch wie genau funktioniert die Lampe und welchen Vorteil habe ich damit? Ganz einfach, dadurch, dass man frontal vor dem Monitor sitzt (oder sitzen sollte!) profitiert man von einer ausgewogen ausgeleuchteten Arbeitsfläche – Tastatur, Maus und mögliche Notizen, Bücher und Co. sind ideal ausgeleuchtet. Einer Nachtschicht oder dem Arbeiten in Wintermonaten steht so also nichts mehr im Wege.

Für mich ist die ScreenBar von BenQ ein echter Zugewinn, denn ich habe nicht selten gänzlich ohne Schreibtischlampe gearbeitet, da diese rechts vom Monitor stand und so einen eher suboptimalen Lichtkegel geworfen hat. So kann ich nun komfortabler arbeiten, habe mehr Platz auf dem Schreibtisch (etwa für Pflanzen) und meine Augen können sich im dunklen besser auf die Arbeit konzentrieren. Am besten gefällt mir jedoch die Funktion mit der Farbtemperatur-Regelung. Da ich ohnehin schon f.lux verwende (unbedingt ausprobieren!) kann ich so nun auch das Umgebungslicht anpassen und so den Kontakt mit störendem „Blau-Licht“ am Abend vermeiden.

Bei Nacht lässt es sich angenehm arbeiten

Weitere Informationen zu dem Gerät findet ihr bei BenQ oder auf Amazon. Dort ist die BenQ ScreenBar für 99 Euro erhältlich.

Auch wenn mir die ScreenBar von BenQ für diesen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde, spiegelt dieser Beitrag meine Meinung und nicht die des Herstellers wieder.

Noel Schäfer

Noel Schäfer ist Autor von netzgadget.de und studiert Innopreneurship an der Uni Duisburg. Neben dem Studium hat er sich mit der Digitalagentur TELEPANO und virtuellen 360°-Rundgängen selbstständig gemacht. Er ist außerdem regelmäßig bei VUCA-Podcast.de zu hören.

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